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Fremde neue Welt: Wie revolutionäre Denker Identität und Sexualität verstehen

Fremde neue Welt: Wie revolutionäre Denker Identität und Sexualität verstehen

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Für viele Menschen ist die Identitätspolitik unserer Zeit mehr als ein Reizthema. Sie können nicht nachvollziehen, weshalb Bedürfnisse bestimmter gesellschaftlicher Gruppen, die sich über kulturelle, ethnische, soziale oder sexuelle Merkmale definieren, so stark in den Mittelpunkt politischer Auseinandersetzungen gerückt sind und teilweise sogar die Redefreiheit gefährden. Warum beschäftigt sich die Politik etwa engagiert mit Fragen der Sexualität, die doch eigentlich zutiefst persönliche und diskrete Angelegenheiten sein sollten?

Der Historiker Carl R. Trueman zeichnet in Fremde neue Welt nach, wie sich identitätspolitische Ansätze entwickelt haben. Seiner Meinung wurden die Ursprünge dieser Art zu denken und zu fühlen bereits in der Epoche der Romantik angelegt. Über Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud, Wilhelm Reich und Herbert Marcuse – übrigens allesamt deutschsprachige Gelehrte – entstand eine neue Sichtweise auf das Selbst, die zusammen mit technologischen Errungenschaften den expressiven Individualismus und die sexuelle Revolution erst ermöglichte. Dieses Buch beschäftigt sich auf kürzere und zugänglichere Weise mit gleichen Themen wie das preisgekrönte Werk Der Siegeszug des modernen Selbst (2020/2022). Im letzten Kapitel wird ausführlich erörtert, wie Christen als Fremde in dieser neuen Welt auf die Entwicklungen reagieren sollten.

»Wir können«, so schreibt Trueman, »im aktuellen kulturellen Umfeld nur dann bestehen und die spezifischen Herausforderungen vor uns angehen, wenn wir tief und breit in Gottes Wahrheit gegründet sind.« Außerdem enthält der »kleine Trueman« Fragen zur Vertiefung, die das Selbststudium sowie Gruppengespräche anregen können.

Ulrich Parzany schreibt in seinem Geleitwort zu Fremde neue Welt: »Trueman macht klar, dass Sexualität heute keine moralische Frage ist. Es geht um die Identität des Menschen, also um die Frage: Wer bin ich? Das haben viele Christen heute noch nicht verstanden.«

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